Monday, July 14, 2014

Italien

 
 Schaut her, wohin es uns in den Urlaub verschlagen hat: in Haselnuss- und Olivenhainen am Fusse von Sorriano nel Cimine in Latio lag unsere rosafarbene Finca. Die Anreise war dank der sehr schmalen, ungepflegten Strassen abenteuerlich, aber lustig (war ja nicht unser Auto...).
 Da wir Samstag abend erst sehr spät ankamen, wurde der Tag am Sonntag noch vor dem Frühstück in dem traumhaften Pool begonnen. Dabei hat sich für uns alle überraschend herausgestellt, dass ich jetzt schwimmen kann :-)
 Der Pool war von mehreren lauschigen Sitzplätzen umgeben, wo wir unserer künstlerischen Ader frönen konnten.
 Aber wir waren nicht allein da. Gemeinsam mit uns waren AP, Sandra, Elias, Matilda und Oscar mit am Start. Hier der jugendliche Teil der Reisegruppe in Erwartung auf ein Eis in Sorriano nel Cimine.
 Allerdings habe wir uns nur selten und äusserst ungern ausserhalb des Wassers aufgehalten.
 Die Erwachsenen dagegen haben offenbar auch den unfeuchten (jedenfalls aussenwändig) Teil unserer Urlaubsstätte genossen. Hier vor unserem Häuschen haben sie die warmen Abende bei Wein und Bier die Zeit vergehen lassen.
 Dienstag war dann mal Kultur angesagt. Wir sind per Zug gen Rom gefahren - und ab ins Kolloseum. So ganz konnten wir das nicht begreifen, aber ich habe mich sehr für die wilden Tiere interessiert, die hier gegen Menschen gekämpft haben sollen.
 Dort haben wir es dann auch geschafft, ein Bild der gesamten Reisegruppe aufzunehmen.
 Der Tag war warm und wir hätten lieber gebadet, aber manchmal dürfen auch die Eltern sich was wünschen. Zum Glück waren die Rucksäcke ausreichend mit Keksen und Wasser gefüllt, um auch den ein oder anderen Schwächemoment zu überwinden.
 Hier lustwandeln wir auf der Via Sacra im Forum Romanum.
 Heil Cesar (wer auch immer Du gewesen sein magst. Ich glaube, auch irgendein Chef. So wie mein Pappa)!
 Ab und an mussten wir uns ein wenig ziehen lassen, auch weil unsere Eltern uns gerne in Aug- und Handweite behalten haben, aber im grossen und ganzen haben wir uns sehr interessiert, tapfer und gutgelaunt gezeigt.
 Der Petersplatz hat mich dann zu wahrhaften Höchstleistungen beflügelt (mit Gottes Hilfe???).

 Schade, dass der Papst gerade nicht auf dem Balkon rauskommen wollte.
 Nach so viel Kultur gab es nur eins: rein in den Pool! Matti, Elias und ich haben das per Bombe erledigt, die anderen sind etwas zivilisierter eingestiegen.
 Mit Schwimmflügeln ist Klara sogar alleine im Tiefen geschwommen.

 Und Papa kann seit dem Besuch in Rom über Wasser gehen.
 Mittwoch abend hat unsere Vermieterin Maria dann ihre sagenumwobene Pizza für uns gebacken.
 Die wurde uns draussen unter Haselnussbäumen serviert, samt hausgemachtem Wein. Wir waren alle begeistert und haben uns die Bäuche vollgeschlagen.
 Zum Abschluss gab es noch Limoncello für die Erwachsenen- natürlich auch hausgemacht mit Zitronen aus Neapel.
 Donnerstag haben wir uns dann nochmal ins Land gewagt, nämlich nach Viterbo, einem sehr malerischen uritalienischen Städtchen.
 Dort durfte dann ich mal ein Foto mit unserer tollen, neuen Kamera machen (denkt Euch die Füsse einfach dazu).
Abgerundet haben wir diesen Tag mit einem Mittagessen in einer Spaghetteria. Dort gab es nur Spaghetti mit über 150 verschiedenen Sossen zur Auswahl. Aber egal, wie lecker das war, für ein italienisches Eis war natürlich danach immer noch Platz. Schweren Herzens haben wir uns Samstag früh morgens wieder gen Heimat verabschiedet.

Monday, June 30, 2014

Paddeln in Immeln

 Der jährliche Ausflug mit den  Hamburgern hat uns dieses Jahr nach Immeln, ein Seensystem nicht weit von Lund, geführt. Wir waren alle ein bischen verblüfft, was 12 Leute so für ein Wochenende in der Natur brauchen- und dass das alles auch noch in drei Kanus passt! Freitag mittag sind wir in See gestochen. Auch Klara hat trotz gegenteiliger Androhungen unser Kanu bestiegen und fand es ganz nett.
 Familie Lohmann hatte schon in Hamburg geübt und hat die Herausforderung lässig bewältigt.
 Freitag hat sogar die Sonne für uns gelacht!
 Nach ca. einer Stunde gepaddel haben wir unsere eigene Insel erreicht!
 So schnell geht es in Schweden, die Zivilisation hinter sich zu lassen.
 Auf der Insel haben wir unser Lager errichtet.
 Caro und Lars als erfahrenste Outdoorreiseteilnehmern hatten lauter coole Ausrüstungsgegenstände im Gepäck - so z.B. eine Hängematte und ein Regendach (s.o.), das den Erwachsenen insbesondere eine sehr gemütlichen Samstag Abend ums Feuer trotz Regen ermöglicht hat.
 Unser Team: der erste Teil ist stark...
 .. .der zweite schön :-)
 Papi hatte natürlich die Angelausrüstung im Gepäck. Mit viel Publikum hat er sein Glück versucht.
 Zunächst mussten wir uns in Geduld üben.
 Die Konzentration war gross (insbesondere bei Lars hat sich das später ausgezahlt, als er einen eigenen Fisch geangelt hat :-)).
 Und endlich war es soweit!
 Wir durften alle mal streicheln, fanden den Fisch aber etwas glitschig. Am Ende wurde er wieder ins Wasser befördert, damit er noch ein bischen wachsen kann.
 Deswegen gab es abends auch keinen gegrillten Fisch, sondern Würstchen am Spiess .Und später noch Marshmellows- lecker!
 Frida hat ihre Dichterader entdeckt und sich immer mal poetisch auf einen Stein zurückgezogen. Am Freitag Abend konnte ihr Mami noch in der Abendsonne gesellschaft leisten, am Samstag abend war es leider wolkig.
 Am Samstag haben wir einen Kanuausflug auf eine andere Insel gemacht, um selbige zu erforschen. Auf dem Weg dorthin, haben wir das Nest eines Fischadlers gesehen.
 Auf der Insel hat Caro jemanden gefunden...
 Wir haben ihn zwar alle geküsst, aber Prinzen gab es nur für Caro, Katharina und Mami. Naja, vielleicht gut so, denn weder im Kanu noch in den Zelten wäre Platz für weitere Expeditionsteilnehmer gewesen.
 Lenja und Moritz hatten gleich den höchsten Punkt der Ausflugsinsel erklommen.
 Ich hab mich übrigens auch im Paddeln geübt und sehr gut geschlagen.
 Ausserdem hab ich Papi dabei geholfen, unsere Würstenspiesse anzuspitzen. Das ging insbesondere so gut, weil ich mir letzte Woche von meinem eigenen Geld ein Schnitzmesser kaufen durfte.

Die drei jüngsten Teilnehmer unserer Reisegesellschaft haben sich sich auch glänzend verstanden und gemeinsam Süppchen gekocht. Das waren echt ganz tolle Tage!!!






















Patenkinder zu Besuch

 Direkt zu unserem Ferienauftakt hat sich Lenja supermutig in Hamburg alleine ins Flugzeug gen Kopenhagen gesetzt, um uns in Schweden zu besuchen.
 Am Flughafen in Kastrup hat sie die versammelte Familie in die Arme geschlossen.
 In Stångby wurde sie dann erstmal schnell eingebürgert. Steht ihr gut, oder?
Und dann begann eine erlebnisreiche Zeit. Das Wetter hat mitgespielt, sodass wir viel Zeit draussen verbringen konnte. Lenja hatte ihre Inliner mitgebracht und hat ganze 11 Runden im Park gedreht!

 Im  Garten wurden wir zu Zirkusprinzessinnen, nachdem wir Klaras Reitschule besucht hatten.
 Dienstag nachmittag ist Mami mit uns nach Malmö ins technische Museum gefahren. Dort haben wir begeistert tolle Experimente ausprobieren können.
 In perfektem Teamwork haben wir sogar den turning torso gebaut.
 Danach mussten wir erstmal eine Eispause einlegen.
 Abends kam ein Gewitter über Stångby gezogen. Nachdem wir uns ausgiebig beim Abendessen über Gewitter im Allegemeinen und im Besonderen informiert haben, waren wir froh, dass wir nicht gerade in einem Boot, sondern vor unserem Haus die Blitze ansehen und die Sekunden bis zum Donner zählen konnten.
 Mittwoch ging es dann ins Erdbeerfeld. Lecker!!!
 Wir waren superfleissig! Mami war ganz stolz auf ihr kleines Mädchenteam, sodass wir danach Erdbeeren mit Vanilleeis essen durfen. Das konnten wir auch brauchen, denn nachmittags ging es zum Indoorspielplatz "die Schatzinsel". Davon gibt es leider keine Bilder, aber ihr könnt euch sicher denken, dass wir viel Spass hatten. An dem Abend waren wir ziemlich erledigt, zumal er noch mit einem Bad in blau-grünen Wasser abgerundet wurde.
 Donnerstag haben wir dann gespielt, geinlinert, gebastelt und gemalt.
 Eine kleine Wasserschlacht war auch noch drin.
 Gerade rechtzeitig bevor Lenjas Familie dann zu uns gestossen ist, hat die Hexe Wackelzahn noch ihren ersten Zahn verloren! Das hat die Zahnfee ein wenig in Verwirrung gestürzt, ob nun die schwedischen oder die deutschen Belohnungsregeln gelten.
Und dann haben wir uns in Schale geworfen - sowohl als Empfangskommitee als auch zum Deutschlandspiel. Gleichzeitig ist dann erst Lenjas Familie und im Anschluss Familie Lohmann in Lund gelandet. Am Freitag morgen gings dann nämlich los ins nächste Abenteuer...

Saturday, June 21, 2014

Midsommar

 Gestern haben wir mit APs Familie midsommar in Stångby gefeiert. Das Wetter hat mitgespielt, sodass wir sogar draussen sitzen konnten.
 Die jüngeren Generationen haben sich mit der Picknickversion zufrieden gegeben...
... während (oder weil) die Alten sich auf den Stühlen breitgemacht haben. Ein guter Start in die Sommerferien, finden Klara und ich, auch wenn wir heute etwas müde sind.

Monday, June 16, 2014

Schulabschluss

 Hallo, hier sind wir wieder -habt ihr uns vermisst? Viel ist passiert seit dem letzten Bloggeintrag. Insbesondere habe ich letzten Freitag mein erstes (und einziges) Vorschuljahr festlich beendet.
Wir haben wunderschön gesungen und danach im Klassenzimmer Torte gegessen. Mal wieder nicht dabei war unsere Mami. Eigentlich haben wir sie ja schon längst wieder aus Bremen zurückbekommen, aber nun war sie über das Wochenende auf einer Konferenz in Uppsala. Das erklärt dann auch unsere lange Abwesenheit aus dem blogg.
 In Bremen hat Mami geforscht (fragt sich nur, mit was, wenn man sich die wenigen Bilder anschaut, die sie mitgebracht hat), und die Zeit mit guten, alten Freunden in der alten Heimat genossen.
 Mit Tante Wibke ist sie dann einfach weiterwandert auf der memorylane - diesmal in Tante Wibkes alte Heimat: Oldenburg. Gerüchteweise hatten die beiden eine sehr schöne Zeit.
 Und natürlich ist sie gleich dreimal in Hamburg bei meiner Patentante Caro eingefallen. Bei der letzten Runde haben sie gemeinsam mit Lohmanns das Riesenrad bestiegen.
 Auch wenn Mami und Katharina ein bischen mulmig zumute war, ist dieser Ausflug in Hamburg wirklich empfehlenswert!
Aber jetzt stehen keine Familientrennungen, sondern der laaange schwedische Sommer an. In Vorbereitung auf selbigen und insbesondere die Paddeltour mit Familie Abromeit und Lohmann, haben wir heute Schlafsäcke gekauft, die gleich in Betrieb genommen wurden. Ich glaube, Klara liegt schon in den Startlöchern - was soll da noch schiefgehen... ;-)